Bereits seit hunderten von Jahren wurde im alten Ägypten die heilende und antibiotische Wirkung des Honigs geschätzt. Das flüssige Gold ist nicht nur eine beliebte Süßspeise und ein Hausmittel gegen diverse Erkrankungen, es ist auch ein Nahrungsmittel was vermehrt zu Leistungssteigerung verwendet wird.
Honig besteht, je nach Qualität, aus bis zu 180 Inhaltsstoffen. Freier Fruchtzucker und Traubenzucker sind die Hauptsubstanzen. Traubenzucker sorgt für eine schnell zugängliche Energiequelle, auf die bei sportlichen Aktivitäten oder kognitiven Anforderungen zurückgegriffen werden kann. Der enthaltene Fruchtzucker benötigt eine etwas längere Zeitspanne um in den Blutkreislauf überzugehen. Wurde vor einer Fitnesseinheit Honig zu sich genommen ,sorgt der Traubenzucker also für einen sofortigen Energieschub und der Fruchtzucker verhindert einen Leistungsabfall während des Trainings.
Honig als Energielieferant
Aktive Menschen benötigen einen Kohlenhydrat- und Energiereichen Speiseplan. Honig liefert seiner Inhaltsstoffe nach reichlich Kohlenhydrate und ist somit ein optimales Nahrungsergänzungsmittel auf natürlicher Basis (auf die Imker Etiketten für Naturprodukte achten) und sollte Teil einer gesunden Ernährung sein. Honig versorgt die Muskulatur und ist durch seine unterschiedlich verwertbaren Zuckersorten nicht nur für Ausdauersportarten sondern auch für kurzweilige Beanspruchungen geeignet.
Auch die Flüssignahrung kann mit Honig angereichert während des Sports die Leistungsfähigkeit fördern. Honig im Tee oder in den bevorzugtem Fitnessgetränk liefert eine zusätzliche Menge Eisen, ein Spurenelement, welches gerade bei fitnessorientierten Menschen vermehrt aufgenommen werden sollte, da es die Bildung roter Blutkörperchen maßgeblich beeinflusst und diese für einen uneingeschränkten Sauerstofftransport benötigt werden. Zwei Esslöffel Honig täglich decken um die 70% des Eisenbedarfs ab.
Studien messen nachweislich Erfolge
Um die Wirksamkeit des Honigs in Bezug auf die Leistungsfähigkeit von Sportlern nachzuweisen, wurde mittels mehrerer Radsportfahrer ein Vergleich zwischen unterschiedlichen Energielieferanten erstellt. Unter der Annahme, dass Honig einen nahezu identischen Aufbau wie moderne Sportgels hat, wurde je eine Gruppe der Radsportler mit einem Sportgel, eine mit einem Placebo und eine mit Honig versorgt. Die drei Präparate wiesen nach, dass sowohl das Gel als auch der Honig die Leistung der Sportler positiv beeinflussen konnten. Im Gegensatz zu der Placebo-Gruppe fuhren die anderen Teilnehmer auf einer 40-Meilen-Strecke wesentlich schneller ins Ziel ein.
Somit stellt Honig nicht nur eine Möglichkeit der effizienten Energiegewinnung dar, sondern ist zugleich eine preiswerte Alternative zu künstlichen Nahrungsergänzungsmitteln.
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