Durch Sport die Konzentration fördern

Konzentration ist alles Sport kann dabei helfen, sich zu fokussieren und die Konzentration zu fördern

Es reicht meist nicht, darüber  Bescheid zu wissen, was die Ursache für Konzentrationsprobleme sein könnten; die entscheidende Frage ist: was kann gegen diese Probleme getan werden? Wie machen das die Profis, die anscheinend überall und jederzeit Konzentrationshöchstleistungen vollbringen? Manche Menschen können sich überall und zu jeder Zeit konzentrieren, sogar mit Jetlag oder wenn sie Fieber haben. Nicht umsonst sieht man viele Menschen, die ihre Arbeit im Flugzeug, im Zug oder gar mit dem Laptop auf dem Bahnhof erledigen. Wie machen sie das?

Sie haben diese Fähigkeit von klein auf trainiert, Konzentration ist ihnen zur Gewohnheit geworden: „Man macht es einfach.“ Je häufiger und je besser man sich konzentriert, umso leichter klappt es. „Das Gehirn macht Dinge lieber, die es gewohnt ist“, erläutert der Psychologe Karl Westhoff. Irgendwann erfordert Konzentration gar keine besondere Anstrengung mehr.

Stecken Sie sich Ziele und sehen Sie das Ganze sportlich. Planen Sie z.B., nur eine Stunde durchzuarbeiten und wenn Sie das gut geschafft haben, noch ein bisschen weiterzumachen. Achten Sie darauf, dass Sie sich schlechte Gewohnheiten abtrainieren. Konzentration kann man auch durch Meditationsübungen einüben, bei Sportarten wie Bogenschießen oder beim Musizieren.

Ein weiteres interessantes Beispiel ist: sein Konzentrationsvermögen beim Dressurreiten einzuüben, wenn man sich ganz auf sein junges Pferd und die Lektionen, die man trainiert, einstellen muss. Jede Übung lohnt sich, und dann klappt es irgendwann sogar in schwierigen Situationen.

Konzentration ist alles Sport kann dabei helfen, sich zu fokussieren und die Konzentration zu fördern

Eine Frage des Trainings
Konzentration ist vor allem eine Frage des geistigen Trainings. Oft beruht mangelnde Konzentration ganz einfach auf Nachlässigkeit. Die geistige Disziplin fehlt, und es gilt, sich bessere Verhaltensweisen anzutrainieren. Das ist keine leichte Sache, denn schließlich sind wir ja Menschen und keine Maschinen.

Doch es ist zu lernen. Manchmal stehen wir uns mit übertriebenen Ansprüchen auch selbst im Weg. Wir glauben, wir müssten ohne Pause durcharbeiten und uns selbst in der Unruhe des Großraumbüros vertieft konzentrieren können. Aber etwas mehr Disziplin kann keineswegs fehlen.

Beginnen Sie mit kleinen Zielen und steigern Sie sie zu größeren Projekten. Man kann überall kleine Konzentrationsübungen durchführen. Machen Sie sich einen Spaß daraus zu üben. Suchen Sie sich Übungen aus, die Ihnen Spaß machen. Leichtathletik und Sport sind im Allgemeinen konzentrationsfördernd.

Machen Sie eins nach dem anderen
Gewöhnen Sie sich an, eins nach dem anderen zu tun und sich nicht im Multitasking zu verzetteln und zu verlieren, sprich, drei Dinge auf einmal zu tun. Wenn Sie von einem Schritt zum anderen springen, sabotieren Sie Ihre eigene Konzentrationsfähigkeit.

Wenn sich Ihr Gehirn an die vielen Reize gewöhnt hat, empfinden Sie die Konzentration auf eine Sache schnell frustrierend und langweilig. So kann ein sprunghaftes, unkonzentriertes Arbeitsverhalten zur schlechten, sich selbst verstärkenden Gewohnheit werden. Bewahren Sie deshalb einen kühlen Kopf. Im Berufsalltag gibt es unzählige Situationen, wo sich alles ballt. Und wo ständig die Gefahr lauert, den Kopf zu verlieren. Das Denken scheint ganz blockiert zu sein, das Gehirn schaltet auf Notzustand. Damit ist keinem geholfen. Bleiben Sie auf jeden Fall ruhig und gelassen.

Anstatt zu denken, reagieren Menschen unter Stress dann nur noch. Sie handeln impulsiv, verlieren die Um- und Übersicht. Was dabei herauskommt, weiß jeder: Aktionismus, Tunnelblick und Schwarzweißdenken, kurzsichtige bis gänzlich falsche Entscheidungen, vermehrte Fehler, noch mehr Stress. Es lohnt sich also, einen klaren Kopf zu behalten. Regelmäßig Sport zu treiben kann dabei eine große Hilfe sein.

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