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Die Wurfdisziplinen in der Leichtathletik

Zu den Wurfdisziplinen der Leichtathletik gehören das Diskuswerfen, Hammerwerfen, Kugelstoßen und Speerwerfen, die auch alle zu den bei den olympischen Spielen ausgetragenen Wettkampfdisziplinen gehören.

Diskuswerfen - die Wurfdisziplin aus der Antike

Die älteste Wurfdisziplin, die schon seit der Antike in Wettkampfform ausgeübt wird, ist das Diskuswerfen. Der Diskus, der bei den Männern 2kg und bei den Frauen 1kg schwer ist und aus Holz oder Kunststoff besteht, muss dabei in einem vorgegebenen Sektor so weit wie möglich geschleudert werden. Nur der beste Versuch des Athleten wird nach sechs Durchgängen gewertet.

Hammerwerfen - die moderne Wurfdisziplin

Das Hammerwerfen zählt zu den modernen Wurfdisziplinen und entstand in Schottland und Irland im 19.Jahrhundert, wo starke Männer anfangs ein mit einem Holzstiel verbundenes Gewicht warfen. Heute ist der Hammer eine Metallkugel an einem Stahldraht, der bei den Männern 7,257kg und bei den Frauen 4kg wiegt. Der Sportler lässt den Hammer zuerst in einem Wurfkreis beidhändig kreisen und schleudert ihn dann mit möglichst hoher Geschwindigkeit hinaus. Nach sechs Versuchen wird der beste Wurf gewertet und der Sieger ermittelt.

Kugelstoßen - die kraftvolle Wurfdisziplin

Das Kugelstoßen ist eine technisch sehr anspruchsvolle Disziplin, da eine hohe Koordinationsfähigkeit mit enormer Schnellkraft kombiniert werden muss und gehört zu den ältesten olympischen Wurfdisziplinen. Beim Kugelstoßen wird eine Metallkugel, die wie beim Hammerwurf bei Männern 7,257kg und bei Frauen 4kg schwer ist, aus dem Wurfkreis durch ein möglichst explosionsartiges Strecken des Arms möglichst weit gestoßen.

Speerwerfen - die elegante Wurfdisziplin

Speerwerfen wurde bereits bei den Olympischen Spielen der Antike ausgeübt. Die Länge des Speers, der Carbon, Metall, Holz oder Kombinationen bestehen kann, ist bei den Männern zwischen 2,70-2,80m lang und wiegt 800g. Frauen werfen mit Speeren von 2,20-2,30 Länge und 600g. Der Speer muss nach einem kurzen Anlauf möglichst weit in einen gekennzeichneten Sektor geworfen. Der beste aus sechs Versuchen wird gewertet.